{"id":954,"date":"2015-08-18T21:26:37","date_gmt":"2015-08-18T19:26:37","guid":{"rendered":"http:\/\/appetizer.3gapps.de\/?p=954"},"modified":"2015-08-18T21:26:37","modified_gmt":"2015-08-18T19:26:37","slug":"qualitaetssicherung-bei-apps","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.3gapps.de\/magazin\/qualitaetssicherung-bei-apps","title":{"rendered":"Qualit\u00e4tssicherung bei Apps"},"content":{"rendered":"ANZEIGE - <p>Die App, die man sich im App Store herunterladen kann, ist das fertige Produkt. Auf dem Weg dorthin durchl\u00e4uft sie aber einige Stadien, von denen man nichts mitbekommt. Unter andere ist die Qualit\u00e4tssicherung ein langer Prozess \u2013 den man nicht auf den Nutzer \u00fcbertragen sollte.<!--more--><\/p>\n<p>Der Nutzer erwartet von einer App, dass sie funktioniert. Wenn sie nicht tut, was in der Beschreibung versprochen wurde, gibt es schlechte Bewertungen. Auch Abst\u00fcrze sind \u00e4rgerlich. Deshalb ist eine Qualit\u00e4tssicherung bei der App-Entwicklung, wie auch bei jedem anderen Produkt unabdingbar.<\/p>\n<h2>Was wird bei der Qualit\u00e4tssicherung gemacht?<\/h2>\n<p>Die Qualit\u00e4tssicherung soll sicherstellen, dass die App zuverl\u00e4ssig funktioniert und alle Eigenschaften aufweist, die versprochen wurden. Die Qualit\u00e4tssicherung ist ein st\u00e4ndig ablaufender Prozess, den zum Teil die Entwickler w\u00e4hrend ihrer internen Tests selbst machen. Der gr\u00f6\u00dfte Teil geschieht aber, wenn die Entwicklung an sich fertig ist, im Rahmen eines Beta-Tests. Dies ist traditionell der letzte Schritt auf dem Weg zum App Store. Das Ziel ist es, die App auf m\u00f6glichst vielen unterschiedlichen Ger\u00e4ten ausgiebig zu testen. Alle Funktionen m\u00fcssen begutachtet und ausprobiert werden, damit man Fehler jedweder Art findet und beheben kann.<\/p>\n<h2>Bad Practice: Auslagerung auf den Kunden<\/h2>\n<p>\u201eBananenware: Reift beim Kunden\u201c \u2013 damit werden Produkte bezeichnet, wo sich der Entwickler eine lange Beta-Phase gespart hat. Die App kommt dann mit vielen Fehlern in den App Store und es werden im Nachgang diejenigen Fehler behoben, die der Anwender hat. Das wird im Wesentlichen nicht gerne gesehen, da es nicht unbedingt zielf\u00fchrend ist. Die App kann zwar schneller ver\u00f6ffentlicht werden, wenn sie aber aufgrund von Fehlern h\u00e4ufig abst\u00fcrzt, ist sie nicht besonders n\u00fctzlich. Das Vertrauen schwindet und die Marke, die die App aufbauen oder st\u00e4rken will, erleidet Sch\u00e4den. Deshalb sollte es eigentlich im Interesse der Anwender und des Entwicklers sein, eine m\u00f6glichst fehlerfreie App zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<h2>Entwickler mit Tunnelblick<\/h2>\n<p>Wichtig ist, dass die Qualit\u00e4tssicherung von unbefangenen Testern durchgef\u00fchrt wird. Der Entwickler, der sich schon seit geraumer Zeit mit dem Quellcode und den verschiedenen Entwicklungsstationen besch\u00e4ftigt, hat kein Auge mehr f\u00fcr Details \u2013 solange die App funktioniert, fallen ihm dann kleinere Design-Schw\u00e4chen beispielsweise nicht mehr auf. Ein Au\u00dfenstehender w\u00fcrde hingegen sofort merken, wenn Grafiken nicht zusammenpassen. Auch hat jeder Anwender eine andere Vorgehensweise, wenn es darum geht, die App zu benutzen. Ein Bug tritt manchmal nur unter verzwickten Bedingungen auf, sodass es schwierig wird, unter normalen Umst\u00e4nden einen Absturz zu provozieren. Was ein externer Tester macht, ist nicht berechenbar und deshalb enorm wertvoll f\u00fcr die Stabilit\u00e4t der App.<\/p>\n<h2>Arbeit am Code<\/h2>\n<p>Auch am Quellcode kann man die Qualit\u00e4t einer App feststellen. Unternehmen wie die <a href=\"https:\/\/lutzit-consulting.ch\/\">Lutz-IT GmbH<\/a> bieten Consulting-Dienstleistungen an, die unter anderem am Quellcode nach Fehlern suchen. Hier werden offensichtliche Probleme sichtbar und k\u00f6nnen dann schneller behoben werden. Dies geschieht einerseits mit den geschulten Augen eines externen Programmierers, der mit der App vorher nichts zu tun hatte, andererseits mit Test-Units. Dabei \u00fcbergibt man einem Debugger den Code und einen Test-Case sowie das gew\u00fcnschte Ergebnis. Der Debugger l\u00e4sst den Algorithmus arbeiten und findet dann automatisch heraus, ob er korrekt arbeitet. Dies nennt sich Testautomatisierung und ist vor allem dann n\u00fctzlich, wenn man komplexe Algorithmen zu testen hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ANZEIGE &#8211; Die App, die man sich im App Store herunterladen kann, ist das fertige Produkt. Auf dem Weg dorthin durchl\u00e4uft sie aber einige Stadien, von denen man nichts mitbekommt. 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