{"id":1639,"date":"2022-08-18T14:21:28","date_gmt":"2022-08-18T12:21:28","guid":{"rendered":"https:\/\/appetizer.3gapps.de\/?p=1639"},"modified":"2022-08-18T14:21:28","modified_gmt":"2022-08-18T12:21:28","slug":"wieviel-strom-fressen-geraete-auf-standby","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.3gapps.de\/magazin\/wieviel-strom-fressen-geraete-auf-standby","title":{"rendered":"Wieviel Strom fressen Ger\u00e4te auf Standby?"},"content":{"rendered":"ANZEIGE - <p>Die Digitalisierung ist gro\u00dfartig \u2013 gar keine Frage. Unser Haus wird smarter, Prozesse immer weitere automatisiert und es gibt doch mittlerweile Ger\u00e4tschaften f\u00fcr wirklich alles in der K\u00fcche, dem Wohn- oder Arbeitszimmer. Mehr Ger\u00e4te bedeutet auch mehr Steckdosen, mehr Stromverbrauch \u2013 und am schlimmsten \u2013 mehr <a href=\"https:\/\/appetizer.3gapps.de\/1602-2\">Standby<\/a>. Mehr Strom bedeutet auch eine gr\u00f6\u00dfere Belastung sowohl f\u00fcr die Umwelt als auch f\u00fcrs Portemonnaie.<\/p>\n<p>Das Umweltbundesamt hat in ihrer letzten Studie aus dem Jahre 2014 gezeigt, dass die Deutschen <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/energiesparen-im-haushalt-0\">vier Milliarden Euro an Stromkosten<\/a> j\u00e4hrlich nur durch Ger\u00e4te, die auf Standby sind, zahlen. Vier Milliarden! Laut dem Newsportal chip.de rechnet sich das auf durchschnittliche 500 Kilowattstunden (kWh), oder umgerechnet 100-150 Euro im Jahr f\u00fcr eine vierk\u00f6pfige Familie. Falls das noch nicht nach viel klingt: das sind im Schnitt fast 20% der Jahreskosten. F\u00fcr Ger\u00e4te, die nicht in Nutzung sind!<\/p>\n<h2>Standby ein Risiko?<\/h2>\n<p>Ein Ger\u00e4t, das auf Standby ist, ist n\u00e4mlich in einem wilden Mittelstand zwischen An und Aus. Um ein langes Hochfahren des Ger\u00e4tes zu vermeiden, wird es in einer Art Bereitschaftszustand gelassen. Das sorgt daf\u00fcr, dass wenn wir das Ger\u00e4t brauchen, es sofort einsatzbereit ist. Praktisch! Andererseits bedeutet es allerdings auch, dass es Strom frisst, wenn wir es gar nicht ben\u00f6tigen. Und wenn man einmal herunterrechnet, wie wenig unsere Stereoanlage am Tag tats\u00e4chlich l\u00e4uft, im Vergleich dazu, wie lange sie auf Standby ist, dann ergibt sich da doch schon eine arge Diskrepanz. Bei einigen Ger\u00e4ten ist diese sogar so gro\u00df, dass sie Stromkosten im Bereitschafsmodus h\u00f6her sind als die tats\u00e4chlichen Kosten w\u00e4hrend der Nutzung. Und das ist alles Geld, das eingespart werden kann!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vattenfall.de\/infowelt-energie\/energie-sparen-im-haushalt-stand-by\">Der Stromriese Vattenfall<\/a> hat ebenfalls seine eigene Studie erstellt und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Warmwasserboiler und Kleinwasserspeicher noch immer am kostenintensivsten sind. Direkt im Anschluss allerdings kommen gro\u00dfe Entertainmentkomponenten wie der <a href=\"https:\/\/appetizer.3gapps.de\/echte-klassiker-casual-games-und-aaa-hits-wie-das-smartphone-zum-gaming-allrounder-wird\">Computer<\/a> und sein Zubeh\u00f6r, Spielekonsolen und der DVB-T-Receiver. Aber auch fast unscheinbare und schnell vergessliche Ger\u00e4tschaften wie der DSL-Router, K\u00fcchenger\u00e4te wie Ofen und Mikrowelle, elektrische Zahnb\u00fcrsten oder Soundanlagen kosten zwischen zehn und 20 Euro pro Jahr.<\/p>\n<p>Die gute Nachricht ist: Standby-Kosten k\u00f6nnen mit einfachen Mitteln schnell drastisch heruntergefahren werden, ohne jedes einzelne Ger\u00e4t jedes Mal nach Nutzung aus der Steckdose ziehen zu m\u00fcssen. Ob ein Ger\u00e4t im Standby-Modus ist, kann man zuallererst daran erkennen, dass irgendwo ein kleines L\u00e4mpchen leuchtet, das auf seinen Ready-To-Go-Zustand hinweist. Wer dann noch genau wissen will, wieviel seine einzelnen Ger\u00e4te tats\u00e4chlich verbrauchen, der kann mithilfe von beispielsweise <a href=\"https:\/\/de.rs-online.com\/web\/c\/mess-und-pruftechnik\/elektrische-mess-und-pruftechnik\/leistungsmessgerate\/\">Strom- oder Leistungsmessger\u00e4ten<\/a> schnell identifizieren, wer die gro\u00dfen Stromfresser sind. Als L\u00f6sungen sind bedienbare Funksteckdosen, die per Fernbedienung an- und ausgeschaltet werden k\u00f6nnen, zu empfehlen. Auf dem gleichen Prinzip arbeiten auch die seit Jahren weit verbreiteten Schaltersteckleisten, die mit einem einfachen Umschalten des Schalters allen angeschlossenen Ger\u00e4ten den Saft wegnehmen. Etwas weniger bekannt, daf\u00fcr umso praktischer vor allem bei einer gr\u00f6\u00dferen Menge von gemeinsam genutzten Ger\u00e4ten wie beim TV, Spielekonsolen oder dem Computer: sogenannte \u201eMaster-Slave-Steckdosen\u201c. \u00c4hnlich aufgebaut wie eine Schaltersteckdosenleiste hat sie den Vorteil, dass nur eine Steckdose im Standby l\u00e4uft und die anderen Steckdosen erst dann freigegeben werden, sobald das Hauptger\u00e4t angemacht wird. Auch smarte Steckdosen f\u00fcr eines der Smart-Home-Systeme sorgen daf\u00fcr, dass heruntergefahrene Ger\u00e4te auch tats\u00e4chlich aus sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ANZEIGE &#8211; Die Digitalisierung ist gro\u00dfartig \u2013 gar keine Frage. Unser Haus wird smarter, Prozesse immer weitere automatisiert und es gibt doch mittlerweile Ger\u00e4tschaften f\u00fcr wirklich alles in der K\u00fcche, dem Wohn- oder Arbeitszimmer. 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